Ein Stück ungezähmtes deutsches Kino: die Presse über “Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen”


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TURANSKYJ – Mid-career-show – 26.-29.11 im LICHTBLICK-KINO


“Tatjana Turanskyj gehört zu den spannendesten deutschen Regisseurinnnen der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.” 

Maike Mia Höhne, Berlinale  

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EXBERLINER und realeyz präsentieren:

EXBlicks-Special: Tatjana Turanskyj’s Mid-Career Show 26.11.-29.11.2016 Lichtblick Kino

Helke Sanders wegweisender Film “Die allseitig reduzierte Persönlichkeit” (1977) begleitet eine alleinerziehende Fotografin, die im Westteil der damals geteilten Stadt Berlin verschiedene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen versucht.

Mehr als 30 Jahre später zeigt die Filmemacherin Tatjana Turanskyj verschiedene Arbeits- und Lebensentwürfe von Frauen im Berlin des 21. Jahrhunderts aus einem neuen Blickwinkel.

Mit zwei bemerkenswerten Filmen, „Eine flexible Frau“ und „ TOP GIRL oder la déformation professionelle“, Bestandteile einer Trilogie, erfindet Turanskyj feministisches narratives Kino aus Deutschland neu:

anti-naturalistisch, verspielt, ironisch, sexuell emanzipiert, dabei auch im Spannungsfeld verschiedener post-feministischer Dilemmata verortet. Die bereits erwähnten Filme werden durch Werke ergänzt, die Turanskyj mit anderen Künstler*innen realisiert hat, darunter „Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen“ (Co-Regie: Marita Neher), der einzige deutsche Beitrag der Berliner Woche der Kritik 2016, und die preisgekrönten Filmen des hangover ltd.* Kollektivs: REMAKE und PETRA: queer/feministisches und rasant komisches Mumblecore aus den 2000er Jahren!

Tatjana Turanskyj, Marita Neher, Mitglieder von hangover ltd.* und andere Gäste werden bei den Vorführungen anwesend sein.

Die allseitig reduzierte Persönlichkeit”und andere Filme von Regisseurinnen werden in einer anschließenden Reihe, die vier Jahrzehnte umspannt, vom 1. bis 14.12.2016 im Lichtblick Kino zu sehen sein.




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ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT IST KEIN VERBRECHEN – ab 16. März im KINO


 “Selbstreflexiv, intelligent und vor allem: Zu Diskussionen anregend!” Michael Meyns, Programmkino.de 

 

 Am 16. März 2017 ist KINOSTART mit Team und Diskussion  im Sputnik-Kino in Berlin. Danach in ausgewählten Kinos der Republik!

 

The journalist and the activist at the sea

 

 

Lena (Nina Kronjäger) ist eine Journalistin in der Krise, die zunächst in Berlin zum Thema „Europäische Sicherheitspolitik“ recherchiert und sich dann auf den Weg in den Norden Griechenlands macht, nach Thrakien, dem Grenzland zwischen Bulgarien und der Türkei. Ihr Ziel: der neue Sicherheitszaun, der Griechenland von der Türkei trennt. Zufällig begegnet sie Amy (Anna Schmidt), einer Aktivistin, die teils aus Langeweile, aber auch aus Neugier, Lena bei ihren Recherchen begleitet. Es ist die Geschichte einer Begegnung zweier Frauen, die beide mit unterschiedlicher Ambitionen in Griechenland unterwegs sind. Aus der Reibung ihrer beiden Perspektiven entspringt ein Road Movie durch die griechische Provinz, auf der Suche nach unsichtbaren Grenzen und einer Haltung zur Gegenwart.

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Zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen inszenierten und beobachteten Szenen bewegt sich „Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen“ von Marita Neher und Tatjana Turansky, der mit seiner Unbestimmtheit, der Vorsicht, mit der er Positionen zur und über die Flüchtlingsthematik umkreist, ziemlich genau in eine Zeit passt, in der Orientierungslosigkeit ganz und gar kein Verbrechen sondern quasi Dauerzustand ist. Programmkino.de

Im Verleih von GRANDFILM

 




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